Kaminholz Lagerung
Wenn Sie keine bereits technisch getrockneten Scheite, mit einer Holzfeuchte von unter 20% verwenden, sollten Sie bei der Lagerung von Kaminholz folgende Punkte beachten:
Lagerung: Kaminholz sonnt sich gern
Um Kaminholz, mit einer Restholzfeuchte von über 25% bestmöglich zu lagern, sollte man folgende Punkte beachten:
- Wählen Sie zur Lagerung einen trockenen, gut belüfteten Ort
(z.B überdachte Hauswand an der Südseite).
- Kellerräume oder Ähnliches eignen sich zur Kaminholz Lagerung nur
bedingt z.B. nur bei Holzscheiten, die bereits eine geringe Restfeuchte
haben (wie z.B. Knackholz), da es ansonsten schnell zu Schimmelbildung und unter Umständen auch Fäulnis kommen kann.
- Die Feuchtigkeit entweicht nach oben und unten, daher sollten die Scheite bei der Lagerung auch genügend Abstand zum Boden haben, damit die Luft besser zirkulieren und die Feuchtigkeit zu allen Seiten entweichen kann.
- das Kaminholz sollte nicht mit luftundurchlässigen Planen oder Ähnlichem abgedeckt werden. Das verhindert die Luftzirkulation und regt Schimmelbildung im Holz an. Am besten ein kleines Überdach zum Wetterschutz über den Holzstapel bauen.
Stapeln: Kaminholz lagert gerne luftig
Wichtig beim Kaminholz stapeln ist eine möglichst gute Durchlüftung der Holzscheite:
- Achten Sie darauf, dass zwischen Rückseite des Stapels und Hauswand etwas Luft (5-10 cm) bleibt, damit die Luft gut zirkulieren kann.
- Auch sollten möglichst keine Rundhölzer direkt gestapelt werden da hierdurch der Trocknungsprozess erheblich verlangsamt werden kann. Die Holzstämme immer spalten, damit dreieckförmige Stücke entstehen. Am idealsten verwendet man bereits fertig gespaltene, ofengerechte, technisch getrocknete Scheite.
- Beim Kaminholz stapeln sollte man darauf achten, dass zwischen den einzelnen Holzscheiten immer auch ein wenig Luft durchströmen kann (also nicht zu dicht stapeln). Optimal wäre es, die Scheite nur in eine Reihe zu stapeln
- Im Optimalfall kann Kaminholz bei richtiger Lagerung nach fast einem 1 Jahr (von Feb-Sept.), abgelagert werden (abhängig von der Holzart und vorallem der Lagermethodik, es kann auch bis zu 3 Jahren dauern). Erst dann wurde dem Holz genügend Feuchtigkeit entzogen, um seine ideale Brennleistung entwickeln zu können.
- Bitte beachten Sie, dass zu feuchtes Kaminholz (durch falsche oder zu kurze Lagerung) nicht nur schlecht brennt, sondern auch zu einer Versottung des Kamins führt. Hier können unter Umständen teure Sanierungskosten auf sie zukommen!
- Verbrennen von feuchtem Holz belastet zudem die Umwelt, da hier bei der Verbrennung umweltschädliche Gase entstehen.
Mit dem Einhalten der obigen Regeln und Tipps sollten sie immer ein möglichst ideales Ergebnis bei der Kaminholz Lagerung erreichen können, oder Sie verwenden bereits technisch getrocknetes, RAL-Gütegesichertes Kaminholz und vermeiden feuchte Lagerorte.




