Nutzen sie nur Holz, das entweder technisch auf unter 22% Holzfeuchte getrocknet ist oder das genügend abgelagert ist (mindestens 1 Jahr, besser 2 Jahre). Erst nach dieser Zeit ist gewährleistet, dass aus dem Kaminholz genügend Feuchtigkeit entweichen konnte.
Zu feuchtes Kaminholz (über 20% Wasseranteil) brennt nicht nur schlecht und hat eine wesentlich schlechtere Energieausbeute, sondern es belastet auch unnötig die Umwelt durch die Entstehung schädlicher Gase bei der Verbrennung.
Schlecht getrocknetes Holz zu verbrennen führt zur Versottung ihres Kamins. Bei der Versottung dringen kondensierte Abgase (Wasser, Schwefel, Teer) der Verbrennung in den Kaminstein ein und können zu hässlichen braunen Flecken und unangenehmen Geruch in der Wohnung führen.
Achten sie beim Kaminholzkauf darauf Holzarten mit guten Brennwerten zu kaufen. So zum Beispiel: Buche, Esche, Eiche, Robinie oder Ahorn.
Achten sie beim Anfeuern des Holzes in ihrem Ofen immer auf eine ausreichende Luftzufuhr. Lassen sie die Ofentür anfangs etwas offen, damit das Holz mit ausreichend Luft versorgt wird. Schließen Sie die Tür, sobald das Feuer richtig entflammt ist.
Decken sie ihr Kaminholz bei der Lagerung nie mit luftundurchlässigen Kunststoffplanen oder ähnlichem ab. Das führt zur Schimmelbildung da die Schwitzfeuchtigkeit des Holzes nicht entweichen kann.